XCOM: Enemy Within

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Die erste Neuerung die auffällt, ist eine neue Ressource die im Spiel aufgesammelt werden kann, Meld. Sie ist vergänglich wodurch man in den Missionen also nicht die Möglichkeit hat sich langsam vorzutasten und gleichzeitig Meld zu sammeln. Wofür braucht man diese mysteriöse Substanz überhaupt? Es gibt nun zwei zusätzliche Möglichkeiten die eigenen Soldaten weiter zu entwickeln, und beide kosten Meld.

Zum Ersten wären da die Gen-Mods, die vorhandene Soldaten erweitern, um beispielsweise ein zweites Herz zu bekommen, wodurch sie schwerer zu töten werden, oder ihnen völlig neue Fähigkeiten eröffnen wie z.B. etwa eine Chamäleon-artige Tarnung.

Zum Zweiten die MEC-Anzüge – diese sind invasiver als Gen-Mods und ersetzen den Großteil der Körper der ausgewählten Soldaten durch Roboterteile, sie werden also zu Cyborgs. Im Ausgleich zum Verlust der Menschlichkeit erhalten sie völlig neue Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld. So können MEC-Soldaten mit ihrem riesigen Greifarm Aliens packen und mit ihnen wortwörtlich den Boden aufwischen. Auch ein Flammenwerfer steht zur Verfügung.

Als neue Bedrohungen für XCOM tritt zum einen die EXALT-Gruppe in Erscheinung, Menschen die die Außerirdischen unterstützen und immer wieder Sabotagemissionen gegen den Spieler unternehmen. Ausserdem gibt es natürlich auch neue Alientruppen. So haben zum Beispiel nicht nur die Menschen jetzt MEC-Einheiten, auch die körperlich normalerweise unbeeindruckenden Sectoiden verfügen jetzt über diese Option und mischen damit das Kampfgeschehen auf.

EXALT ist besonders interessant, da es nun neue Missionstypen gibt, in denen man deren Standorte angreift, um schließlich ihre Zentrale aufdecken und ausschalten zu können, wodurch die Sabotagen aufhören. Zu diesem Zweck schickt man einen XCOM-Operative zur Infiltration und ein paar Tage darauf folgt das eigentliche Team für die Extraktion. Die Gegner sind im Prinzip genau gleich wie die eigenen Truppen, was ein wenig Umgewöhnung im Kampf bedarf.

Für Veteranen des Hauptspiels gibt es weitere Kampagneneinstellungen, wobei die interessanteste davon bewirkt, dass die meisten Fähigkeiten zufällig für jeden Soldaten verteilt werden, was einige lustige (und viele nutzlose) Kombinationen hervorbringen kann.

Alles in allem also durchaus viel Neues was den Spielspaß des Originals erweitert und wieder für viele schlaflose Nächte sorgen wird, in denen man seine Soldaten verflucht, wenn sie wieder mit 95% Trefferwahrscheinlichkeit danebenschießen.

Der DLC ist irgendwo da draußen

Gut

+ Kernkonzepte aus Hauptspiel verfeinert
+ Mehr strategische Optionen
- Streckenweise zu leicht

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Christian Novotny

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