In einem Land vor unserer Zeit – Robinson: The Journey

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Die Playstation VR ist nun knapp einen Monat alt, die erste Welle an Games ist raus. Nun ist es an der Zeit die Qualität des Line-Ups zu verfeinern und da kommt Cryteks Robinson: The Journey gerade recht. Doch ist es nun ein wirklicher Kaufgrund für die PSVR?

Eine fabelhafte Welt

Der kleine Robin ist der letzte Überlebende einer abstürzenden Raumstation, die über dem Planeten Tyson III seine Runden drehte. Auf dem erdähnlichen Absturzplanet gibt es zwar unsere Atmosphäre, jedoch sind noch Urzeittiere die vorherrschende Rasse.
Der Spieler übernimmt die Rolle von Robin, der gemeinsam mit seinem Roboter HIGS, welcher es ebenfalls aus der Station geschafft hat, versucht zu überleben. In einer Rettungskapsel lebend und ein mit ein paar eigenen Entwicklungen ausgestattet haust es sich ganz gut zwischen Dinos. Doch als Robin die kleine T-Rex Waise Laika adoptiert, beginnt das Abenteuer.
Ganz zum Missfallen von HIGS erforscht Robin die Umgebung und trifft auf allerhand neue Spezies und natürlich auch Gefahren.

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Wissen ist alles

Wie so oft im Leben ist Wissen Macht. Die Hauptaufgaben in Robinson: The Journey befassen sich zumeist mit Erforschen der Terrains und Rätsel lösen. Jedes Lebewesen kann gescannt werden, um mehr darüber zu erfahren. Das Robo-Auge erfasst dann alle Daten und kann auch nähere Infos zum Absturz der Raumstation sammeln, um mehr über die Hintergrundgeschichte zu erfahren.
Dank der PlaystationVR sind die Dinosaurier so greifbar wie nie zuvor. Was wir uns als Kind schon bei Jurassic Park ersehnten, nämlich Dinos anfassen, ist jetzt (zumindest virtuell) endlich möglich! Crytek hat hier Glanzleistung abgeliefert und zeigt dank CryEngine die schönsten Pflanzen- und Fleischfresse seit Steven Spielbergs Kassenschlager.

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So muss man die riesigen Viecher füttern und mit ihnen interagieren, um auf Lösung zu kommen und gemeinsam mit Laika den Weg weiter bestreiten zu können. Dabei muss geklettert, gelaufen und gebaut werden. Die Steuerung geht dank Dualshock4 gut von der Hand, jedoch setzt nach einer Zeit (zumindest bei uns) eine gewisse Motion Sickness ein, die das Spiel nicht länger als 50 Minuten durchgehend spielen lässt. Prinzipiell nicht verursacht durch das flüssige Spielen an sich, sondern durch das ruckartige bewegen und vor allem drehen der Kameraeinstellung um sich in alle Richtungen fortbewegen zu können.

Auch in Sachen Rätsel könnten hie und da ein paar Tipps nützlich sein. HIGS spricht zwar dauernd und versucht Robin durch den unsicheren Sumpf oder Dschungel zu lotsen, passt aber kurz einmal nicht auf, steht die Maschinerie und der schnellste Weg ist Checkpoint laden.

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Fazit

Robinson: The Journey liefert nicht nur typische Crytek-Arbeit ab, es ist das zurzeit beste VR-Spiel für Playstation VR. Obwohl die Steuerung nach einiger Zeit ein mulmiges Gefühl im Magen hinterlässt so spielen sich die ca. 4 Stunden Gameplay länger als erwartet und bietet auch Spaß für mehrere Gaming-Sessions mit Brille. Wünschenswert wäre eine kleine Hilfestellung sowie eine Move-Controller Unterstützung, da gerade Klettern und Scannen noch realistischer wirken würden. Dennoch macht Verstecken spielen mit Laika unendlich viel Spaß und lässt uns wieder die Frage stellen: wann bekommen wir endlich einen Baby T-Rex für unser eigenes Zuhause?

 

 

9 Awesome

+ zeigt, wofür PSVR gemacht wurde
+ Grafik
+ Laika
+ Erforschen einer prähistorischen Welt
- Motion Sickness

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Nina Z.

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