Alles Ultra – Pokémon Ultrasonne & Ultramond

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Wir kennen es seit 20 Jahren das Spielprinzip von Pokémon. Ein eigenes kleines Pokémon erhalten, eine Gegend auskundschaften, mehr Pokémon sammeln und trainieren und am Ende gegen die Top 4 kämpfen um selbst der beste Kämpfer zu werden. Was wir auch kennen – nach jedem neuen Ableger der Serie erscheint kurz darauf nochmals ein Ableger davon. Immer mit kleinen bis minder-großen Änderungen aber zumindest immer mit Unterschieden. So auch passiert bei Pokémon Sonne und Mond, wo wir jetzt Ultrasonne und Ultramond begrüßen.

Die Gemeinsamkeiten

Großteils kennen wir das Spiel schon, dass man präsentiert bekommt. Es gilt die Alola-Region zu erkunden und die dort ansässigen Trainer zu besiegen. Dabei mischt sich natürlich immer wieder mal Team Skull ein und ihr müsst die acht großen Inselprüfungen bestreiten um zu den Top 4 zu kommen. So viel so gut – das kennt man bereits. Doch was ist in Ultrasonne und Ultramond jetzt anders?

Die Neuheiten

Neben Team Skull trifft man jetzt auch immer wieder mal auf das mysteriöse Ultraforschungsteam. Deren Auftrag – bei welchem ihr ihnen natürlich helft – ist es das Licht in ihre eigene weit entfernte Welt (Ultrametropolis) zurückzubringen. Denn dort wurde es von Necrozma gestohlen. Das ihr hier natürlich tiefer hineingezogen werdet und schlussendlich selbst durch eine Ultrapforte reisen müsst liegt fast schon auf der Hand. Es gibt also neue Storyelemente auf die man sich freuen darf.
Aber alleine zu der Story kommt auch eine neue Spielmechanik, denn die Reisen durch die Ultapforten bestreitet ihr selbst auf dem Rücken eures Ultrabiests um dabei verschiedene Items einzusammeln um möglichst weit reisen zu können. Je nachdem ob ihr dann in Ultrametropolis landet oder vielleicht sogar noch weiter darf man sich auf stärkere Ausgaben der bekannten Pokémon freuen und dem Sammelspaß weiter verfallen.
Weitere kleine Neuigkeiten wenn auch nur Spielereien. In Ultrasonne und Ultramond gibt es jetzt einen Fotoclub in dem ihr Fotos von eurem Charakter und euren Pokémon machen könnt und danach auf verschiedenste Weise verzieren dürft. Zudem kann man sich auf dem Festival Plaza in der Kampfagentur stärkere Pokémon ausborgen und mit diesen in den Kampf ziehen. Wer zudem nicht mehr mit dem Boot von Insel zu Insel fahren will, der kann jetzt auch auf einem Mantax zwischen den Inseln herum surfen. Ein witziger Zeitvertreib der euch dank kleinen Tricks auch Items bescheren kann.
Wenn man den Vorgänger kennt, dann wird einem vielleicht auch auffallen, dass sich zwei der Inselprüfungen kleine Änderungen ergeben haben. Einmal wurden nur ein Rätsel ausgetauscht, die achte Inselprüfung wurde komplett überarbeitet. Eine witzige Neuerung die aber irgendwie nicht notwendig erscheint. Eine eher größere Änderung und insbesondere eine die dazu verleitet das Spiel bis in die letzten Winkel zu erforschen: die Herrschersticker. Diese sind überall in Alola verteilt und wollen gefunden werden. Im Tausch gegen diese Sticker ist es dann möglich die Herrscherpokémon zu bekommen, gegen die man in den acht Prüfungen kämpfen musste.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Eine der größten Neuerungen – nach der Story ist das Spiel noch nicht komplett zu Ende. Denn plötzlich steht ihr vor neuen Bösewichten – dem Team Rainbow Rcoket welches unter der Leitung von Giovanni (wem ist der Mafioso noch aus den alten Teilen bekannt der möge kurz in Nostalgie schwelgen) alle gegnerischen Teams der Vorzeit vereint. So müsst ihr euch dann gegen Team Magma bis hin zu Team Skull gegen die unterschiedlichsten Bösewichte nochmals stellen.
Zudem tut sich auch noch ein kleiner neuer Storystrang auf und ihr könnt einige alte legendäre Pokémon jetzt auch in Ultrasonne und Ultramond fangen. Das alles bietet also noch so einiges an Spielzeit an.

Kaufempfehlung und/oder Fazit

Wer den ersten Ableger Pokémon Sonne und Mond gespielt hat, für den sind die Änderungen in Ultrasonne und Ultramond nicht so gravierend, dass sich die Anschaffung des Spieles zum zweiten Mal wirklich lohnen würde. Die Adaptionen sind spürbar aber nicht wirklich spielverändernd. Doch das hat die Pokémon Süchtigen noch nie davon abgehalten in ein Spiel voller spaßiger Spielstunden einzutauchen. Denn das ist Pokémon Ultrasonne und Ultramond auf jeden Fall – genau wie sein Vorgänger.
Die Spiele haben einen Sucht- und Sammelfaktor den man nicht von der Hand weisen kann und so immer wieder gespielt werden wollen. Ganz egal in welcher Adaption. Wer also wirklich schon länger keinen Ableger gespielt hat, der kann getrost zugreifen!
8.5 Great

+ mehr Spielstunden und Spielerweiterungen
+ wesentlich mehr legendäre Pokémon
+ süchtig machendes Spiel wie alle Ableger zuvor
- zu geringe Neuerungen zu Sonne und Mond
- Ultrametropolis sehr klein

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Nina Z.

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