Call Of Duty: Ghosts – Review

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Schon zum 10. Mal ruft Activisions Erfolgsreihe Call of Duty zur Pflicht. Mit Ghosts schmeißt ihr euch als unsichtbare Krieger hinter feindliche Linien in good old America und habt vierbeinige Unterstützung. Doch ist ein jährlicher Release wirklich notwendig?

Februar 2013 hat Infinity Ward angekündigt, dass sich ein neues Call Of Duty in Produktion befindet. Die Fanbase war begeistert, die anderen schrien „schon wieder?!“. Der jährliche Release von vielen Spieleserien bietet immer weniger Neues und versucht trotzdem wieder und wieder neue Fans zu generieren.

Das Spiel handelt um eine Spezial Einheit, die Ghosts, bestehend aus den Brüdern David und Logan Walker, geführt von ihrem Vater Elias Walker. Die südamerikanische Föderation hat eine Superwaffe, den Satellit ODIN, gewaltsam an sich gerissen und bedroht nun ganz Nordamerika. Hinter feindlichen Linien versucht das Ghost-Team nun die Föderation zu stoppen. Zusätzlich setzt Infinity Ward diesmal auf ein neues Pferd: den deutschen Schäferhund, Riley. Er wird nicht nur euer bester Freund im Laufe des Spiels, ihr dürft selbst steuern, Gegner ablenken und ausschalten sowie das Team in noch geheimeren Missionen zum Sieg führen! Dabei führt euch das Spiel von San Diego über Rio De Janeiro bis hin in den Weltraum zu ODIN.

Wem die Singleplayer zu kurz ist, der kann sich mit dem rasanten Multiplayer begnügen, der unter anderem über die beliebten Modi Team Deathmatch, Search & Destroy und Abschuss bestätigt verfügt. Zusätzlich dazu gibt es noch den aus Modern Warfare 3 bekannten: Cranked Modus, wo ihr, sobald ihr einen Gegner ausgeschaltet habt, 30 Sekunden Zeit habt den nächsten zu holen, ansonsten explodiert ihr! Oder etwa der Infected Modus, wo ein Infizierter immer mehr Soldaten infiziert und sich so seine kleine Arme aus „Superzombies“ baut, um die restlichen Spieler auch noch auf die dunkle Seite zu holen. Eine große Neuerung sind die dynamischen Maps, wo plötzlich Teile der Karten ganz anders aussehen, als das letzte Mal, bevor ihr gespawnt seid.
Plus: Man kann nun auch als Frau spielen! Gendering für GamerInnen!

Wie jedes der letzten Call of Dutys gibt es auch eine Koop-Kampagne. Extinction heißt es diesmal und es dürfen keine Zombies dran glauben, nein, diesmal müssen Aliens her. Dabei könnt ihr mit bis zu 3 Freunden lokal und/oder online Alieneier zerstören und ihre Visagen auf den Maps verteilen. Mit den Punkten kann man dann zwischen den einzelnen Wellen Waffen oder Munition kaufen, Gadgets hinzufügen und Skills verbessern.

Grafisch hat sich bei PS3/Xbox360 nicht sehr viel getan, auf PS4 gibt es dafür gleich mal 1080p, auf Xbox One nur 720p. Das mindert den Spielspaß aber nicht!

Wer also Hundeliebhaber ist, auf schnelle Gefechte steht und auch gerne mal Aliens in den Allerwertesten treten möchte, der kann sich getrost an das Ghost-Squad wenden, denn die haben alles auf einer Disc!

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David B.

Unser multimedialer Tausendsasser ist überall zu finden. Sei es nun auf Events wie Gamescom, Comic-Con oder in Multiplayer-Lobbies zwischen Call of Duty oder FIFA. Nebenbei macht er auch noch Videos und Fotos auf Konzerten und Festivals. NO REST FOR THE WICKED!

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