Ihr seid hier, weil ihr die Besten der Besten der Besten seid – Agents of Mayhem

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Wen ruft ihr, wenn die Welt wieder einmal gerettet werden muss? Die Ghostbusters? Nein, sondern die Agents of Mayhem. Im Dreier-Superteam bestreiten wir zahlreiche Schusswechsel und nehmen die Schurken erstmal richtig aufs Korn. Eigentlich ein nicht so schlechtes Konzept, doch bei so manchen Entscheidungen der Entwickler kommen wir ins Grübeln.

Im neuen Third-Person-Shooter von Saints-Row-Entwickler Volition dürfen wir uns mit einem Team an Helden gegen die globale Übernahme der Welt durch LEGION (League of Evil Gentlement Intent on Obliterating Nations) verteidigen. Unter dem Namen MAYHEM hat die Anführerin der Geheimorganisation, Persephone, zahlreiche Helden und jene die es noch werden könnten, zusammengetrommelt. Wir dürfen uns für unser Team drei Mitglieder aussuchen und dann für das Wohl der Menschheit gegen LEGION antreten.

Unsere Franchise-Force bestehed aus Fortune, Hollywood und Hardtack

Unsere Franchise-Force bestehed aus Fortune, Hollywood und Hardtack

Im Dutzend billiger

Als Spieler stehen uns insgesamt zwölf unterschiedliche Agents of Mayhem zur Auswahl. Nicht alle sind schon von Anfang an spielbar, sondern werden im Laufe der Spielzeit durch Spezialmissionen freigeschalten. Dabei bekommt jeder Agent seine individuelle Hintergrundgeschichte im Zeichentrickstil vergangener Fernsehkultklassiker.

Dr. Babylon als Teil der LEGION

Dr. Babylon als Teil der LEGION

Mit diesen Ballern wir uns durch eine Zukunftsversion von Seoul, ganz im Stile der Saints-Row Spiele. Wir springen, ballern und rasen mit viel Aktion durch eine Open-World. Diese ist gespickt mit Sammelobjekte, zahlreichen Gegnern und Haupt bzw. Nebenmissionen.

Persephone und ihre Ark

Ein zentrales Spieleelement ist unsere Kommandobasis. Die Ark, welche hier nicht von Noah sondern Persephone persönlich geführt wird, ist unser Koordinationspunkt bevor es in die Open-World Aktion in Seoul geht.

In Seoul gibt es einiges zu tun

In Seoul gibt es einiges zu tun

Die Ark bietet uns zahlreiche Möglichkeiten unser schwer verdientes Geld wieder auszugeben. Zum Beispiel können wir neue Gadgets und Mods entwickeln, sofern wir bereits Blaupausen dafür freigeschaltet haben, oder neue Fahrzeuge zu kaufen. Durch das Erreichen von Meilensteinen, sowie das Freischalten von neuen Agents oder das Voranschreiten in der Story, steigt auch unsere Ark im Level. Dadurch bekommen wir die Möglichkeit noch mehr Spielefeatures freizuschalten. In einem eigenen VR-Raum können wir unser Können gegen virtuelle Feinde beweisen. Über eine Weltkarte können wir einzelne Agenten auf Missionen schicken um feindliche Gebiete auszuspionieren und so neue Nebenaufträge freizuschalten.

Einzig am Multiplayer hat man gespart. Die Interaktion mit anderen Spielern beschränkt sich auf das Absolvieren gemeinsamer Aufträge. Hier können sich bis zu sechs Spieler zusammenschließen um Tagesziele, wie etwa das Töten von 400 Gegnern mit Spezialangriffen, zu erfüllen.

Online Verträge als Multiplayerevent

Online Verträge als Multiplayerevent

Drei gegen den Rest der Welt

Jeder Held wird einzeln in einer individuellen Mission vorgestellt. Neben der zuvor erwähnten Hintergrundstory bedeutet das auch eine Vorstellung der jeweiligen Waffen, sowie Spezialattacken und wie wir diese in der großen Spielewelt nutzen können.

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Sind wir nicht gerade in einer der Einzelmissionen steuern wir ein Team aus drei Helden. Diese können wir einfach per Tastendruck wechseln und so schnell auf aktuelle Kampfsituationen reagieren. Jedes Mitglied ist auch einer Klasse zugeordnet, welche Vorteile gegen manche Gegnertypen bringt. So können manche Helden die Schilde der Feinde durchbrechen und andere ganze Feindhorden betäuben. Daher ist eine gute und ausgewogene Teamzusammenstellung wichtig um ans gewünschte Ziel zu kommen.

Welche Schwierigkeit hätten Sie gerne

Verlassen wir unseren Stützpunkt können wir uns für einen von insgesamt 15 Schwierigkeitsgraden entscheiden. Je höher dieser ist, umso mehr Erfahrungspunkte für unsere Helden und Geld für neue Freischaltungen gibt es. Die letzten Stufen werden allerdings erst freigeschalten, wenn unsere Agents bereits eine bestimmte Erfahrungslevel erreicht haben.

Auch im Auto können wir die weite Open-World erkunden

In den Missionen gibt es dann immer wieder Checkpoints, damit wir beim Ableben unserer drei Helden nicht großartig viel an Fortschritt verlieren. Zusätzlich können wir durch das Einsammeln von MAYHEM-Marken, welche die toten Feinde hinterlassen, nicht nur auf einen Schlag genug Energie für eine Spezialattacke sammeln sondern auch gefallene Helden in unserem aktuellen Team wiederbeleben.

Für Saints-Row Fans gibt es auch Gat im Agent-Portfolio

Für Saints-Row Fans gibt es auch Gat im Agent-Portfolio

Haben wir eine Mission erfolgreich beendet, dann regnet es Erfahrungspunkte für unsere Agents. Dadurch werden diese stärker, können neue Fähigkeiten erwerben bzw. verbessern und schalten zusätzlich auch neue Gadgets, die in Agents of Mayhem das Äquivalent zu Skills bzw. Modifikationen sind, frei.

Fazit

Agents of Mayhem zeigt, dass das wählbare Heldenkonzept auch im Singe Player aufgeht. Zwar sind die Missionen eher eintönig, aber wer zwischendurch mal richtig die Sau rauslassen möchte, wird gut bedient. Die zwölf Helden bieten alle ein individuelles Spieleerlebnis und es ist für fast jede Vorliebe gesorgt. Für Fans der Saints-Row-Reihe ist es sogar möglich Gat freizuschalten und mit ihm auf Legionjagd zu gehen. Das Wechseln der Agenten im Kampf funktioniert flüssig und lässt dadurch so manch eine Stresssituation nicht eskalieren. Für längerfristigen Spielespaß hätten wir uns allerdings doch noch einen gemeinsamen Multiplayer erwartet, denn bei den gemeinsamen Aufträgen kommt es nicht wirklich zu Interaktion mit anderen Spielern. Außerdem erwischen uns trotz Day One Patch noch immer zahlreiche Bugs, die den Spielespaß deutlich hemmen. Trotzdem stürzen wir uns weiter in die Schlacht, schließlich können wir LEGION doch nicht einfach so die Welt überlassen.

7.1 Good

+ Geballte Ladung Action
+ Flexibles Kampfsystem dank verschiedener Helden
+ Variierender Schwierigkeitsgrad
+ Humorvolle Dialoge und Zwischensequenzen
- Repetitive Missionen
- Dünne Hauptstory
- Zahlreiche Bugs, die den Spielespaß hemmen

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About Author

Fabian Padrta

Unser Casual Gamer und Alles Spieler. Kaum ein Spiel ist vor ihm sicher. Und hat er erst einmal den Geruch von Trophies oder Erfolgen gewittert dann liegt Platin in der Luft. Ob auf Community Events oder Daheim auf der Konsole: Er freut sich über interessante Gaming-Partien mit euch.

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